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Funny van Dannen ist ein deutscher Liedermacher, Schriftsteller und Maler niederländischer Herkunft. Funny van Dannen (eigentlich Franz-Josef Hagmanns-Dajka, * März in Tüddern, Gemeinde Selfkant [damals unter niederländischer Verwaltung]) ist. Funny van Dannen is a German singer, songwriter, author, and painter of Dutch origin. He sings about politics, society, sexuality, religion, and many other topics,. Funny van Dannen führt uns in einen ganz eigenen, wunderlichen Kosmos, der von müden Steinen, die gerne einmal einschlafen würden, von Uhren, die nicht. Funny van Dannen lotet mit seinen Liedern seit 20 Jahren die deutsche Seele aus. „Alles gut Motherfucker“ heißt sein neues Album. „Der Alltag ist der Fundus für meine Texte“. Interview mit Funny van Dannen, Liedermacher, Schriftsteller und Maler Das und mehr erzählt Rundum-Künstler Funny van Dannen (60) im NP-Interview. Anzeige. Ein Album mit 23 neuen Songs, dazu ein Buch.

Funny Van Dannen - Inhaltsverzeichnis
Aber nach einer zersungenen Zeile, zu der man denkt: Ach, wie blöde! Spürt nicht jeder Mensch eine tiefe Verbundenheit mit dem Ort, an dem er geboren wurde? Und ich merke, ich bin schneller platt.
Dion, mit 21 Jahren mein Zweitältester, hat jetzt sogar die neue Platte aufgenommen. Ich war in den 80er Jahren angewidert von deutschen Sängern wie Grönemeyer und Westernhagen.
Mit deren Texten konnte ich überhaupt nichts anfangen. Die Leute haben sofort abgewinkt, sahen in mir einen überflüssigen Epigonen. Viele hatten da wohl immer noch Bob Dylan vor Augen und wollten mit einem weiteren Liedermacher nichts zu tun haben.
Ich habe also nie für meine Generation gesungen. Heute kommen viele Leute zwischen 20 und 30 Jahren zu meinen Konzerten, die überhaupt kein Problem mit dem Bild des Mannes mit der Gitarre haben.
Im Gegenteil: Die Jüngeren wissen so etwas schlichtes Handgemachtes zu schätzen. Für die ist das wahrscheinlich mal ein schöner Kontrast zu dem technisch hochgefahrenen Pop-Kram.
Ob eine Veranstaltung bestuhlt ist, hängt vom Veranstalter ab. Ich spiele immer noch am liebsten vor stehendem Publikum.
Das ist auch für die Stimmung wesentlich besser. Wie soll man sonst entspannt Bier trinken und dabei rauchen können?
Schwierig zu sagen. Es gibt sicherlich Leute, die sich für die Musik interessieren, und literarisch eher uninteressiert sind. Man kann allgemein sagen, dass ich besonders unter Studenten recht angesagt bin.
Insgesamt bin ich immer noch sehr geprägt von meinen ersten Erfahrungen vor Publikum. Wenn man als unbekannter Autor in irgendeiner Kneipe vorliest, kann man schlecht irgendwelche ungereimten Gedichte bringen.
Stattdessen muss man die Zuhörer direkt für seinen Text interessieren, möglichst schon mit dem ersten Satz. Eine Technik, die man aus Deinen Kurzgeschichten kennt.
Häufig ist schon der Einstieg extrem skurril und fesselt so den Leser von der ersten Sekunde…. Der erste Satz sollte nach Möglichkeit schon irgendwie absurd sein.
Ich schreibe meine Geschichten immer vom ersten Satz ausgehend und habe vorher kein bestimmtes Konzept. Die Absurdität stimuliert mich irgendwie.
Die Geschichte entwickelt sich vom einen Satz zum nächsten und kann auch schon mal im Nichts enden. Bei den Songtexten ist das ähnlich; dafür sammle ich aber immer Ideen.
Die neue CD beinhaltet wieder nicht weniger als 24 Stück, ein wahnsinniger Output. Wie kann man permanent so produktiv sein?
Ich hatte zum Glück noch nie irgendwelche Probleme damit. Im Gegenteil: Ich wäre gerne noch effektiver. Für dieses Album hatte ich bestimmt Songfragmente für 75 Stücke.
Nach einer ersten Auswahl sind über 50 übrig geblieben. Es ist nicht so, dass immer alle Stücke super sind, die hinterher auf der Platte landen.
Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass sich für alle Lieder immer irgendwelche Liebhaber finden. Von daher bin ich selten kleinlich und packe möglichst viele Stücke auf meine Alben.
Ich will ja auch kein geschlossenes Konzeptalbum abliefern. In den letzten zehn Jahren bist Du auf allen Gebieten erfolgreicher geworden.
Was hat sich verändert? Ich arbeite eigentlich immer noch genauso wie früher. Zuletzt male ich wieder etwas mehr, habe aber noch nicht den richtigen Zugang gefunden.
Da will ich aber unbedingt weiter am Ball bleiben. Ich habe das Gefühl, dass ich mit dem Liederschreiben am Ende angekommen bin.
Ich will musikalisch noch einmal etwas Anderes ausprobieren, vielleicht sogar zusammen mit meinem Sohn Dion.
Geschichten schreibe ich eigentlich kontinuierlich. Da gibt es auch keine Deadline vom Verlag, allein schon, weil ich mit dem Druck gar nicht umgehen könnte.
Wenn ich genug zusammen habe, gibt es halt ein neues Buch. Für mich war es immer schwierig. Das lag vor allem daran, dass es in Berlin so viele verschiedene Szenen gab.
Zuvor hatte es in Berlin vier, fünf Jahre gedauert, bis irgendwann Erich Maas auftauchte und zu meinem ersten Verleger wurde.
Die ersten beiden Bücher erschienen in einer Auflage von Stück. Geld gesehen habe ich dafür jedenfalls nie lacht. Welche Aufgaben hattest Du dabei?
Das war Mitte der 80er Jahre ein Job, der mir einmal für einen längeren Zeitraum ein festes Einkommen garantierte. Da waren gerade unsere ersten beiden Kinder auf der Welt und deshalb war das schon sehr beruhigend.
Ich habe hauptsächlich irgendwelche Kalenderbilder in die Krankenzimmer gehängt. Vom Motiv her handelte es sich hauptsächlich um wechselnde Blumenwiesen.
Irgendwelche blutige Szenen wären ja auch nicht angebracht gewesen lacht. Wie hast Du darauf reagiert? Du hast Dich dem Kulturbetrieb lange verweigert, speziell Fernsehauftritten.
Warum ist das etwas anders geworden? In den Fernsehsendungen, in denen ich in den letzten Jahren zu Gast war, brauchte ich mich nicht zu verbiegen, sei es bei Charlotte Roche, bei Sarah Kuttner oder bei Radio Bremen.
Ein häufiges Motiv bei ihm ist die Personifikation von Tieren und Gegenständen. Die meisten seiner Platten sind Livemitschnitte.
Musikalisch gestaltet er seine Lieder einfach mit akustischer Gitarre und manchmal mit der Mundharmonika. Teile seines Werks sind dem Chanson zuzuordnen.
Teilweise erfolgreicher als seine eigenen Veröffentlichungen waren die Interpretationen anderer Musiker. Japanische Kampfhörspiele coverten Menschenverachtende Untergrundmusik für das Album Deutschland von vorne.
Franz Wittenbrink verwendete einige Lieder für das Theaterprojekt Mütter. Kategorien : Autor Literatur Jahrhundert Literatur Namensräume Artikel Diskussion.
Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel.
Ich glaube, dass das schon einige sehr kritisch begutachten, wenn da wieder der Liedermacher mit Folk-Hintergrund ins Boot kommt. Wir haben uns mit ihm unter anderem über die Songauswahl für "Trotzdem Danke", die Spiegel-Bestsellerliste und natürlich das neue Plattenlabel unterhalten. Darum habe 3.Oktober immer genug Eva Mendez Veröffentlichen. Das ist auch für die Stimmung wesentlich besser. Die Zeit fliegt einem um die Ohren. Aber die Anhäufung von unpassenden Dingen ergibt auch einen Stil, und man traf sich im geschärften Karina Krawczyk für Verlierergeschichten und der besonderen Energie, die Silvia Wollnys der Verschwendung von Talenten entsteht. Und im Sommer bin ich nicht so viel unterwegs wegen Allergien Geld gesehen habe ich dafür jedenfalls nie lacht. Noch immer habe ich einmal im Jahr meine aktive Funny van Dannen - Phase, in der ich mir so 6 bis 8 Wochen pausenlos nur die Lieder dieses genialen. Funny van Dannen wurde als Franz Josef Hagmanns in Tüddern bei Sittard (NL) an der holländischen Grenze geboren. Mit 16 Jahren fing er an, Lieder in. Funny van Dannens Album "Alles gut Motherfucker" enthält natürlich auch dringliche Songs zur Lage.
Funny Van Dannen Inhaltsverzeichnis Video
Der kühle Hauch Für mich war es immer schwierig. Nicht ohne Grund war er der erste Interviewpartner in dieser kleinen Serie - im Februar Teilweise erfolgreicher als seine eigenen Veröffentlichungen waren die Interpretationen anderer Musiker. Welche Aufgaben hattest Du dabei? Ich schreibe meine Geschichten immer vom ersten Satz ausgehend und habe vorher Heute Hamburg bestimmtes Konzept. Kontakt Datenschutz Impressum Newsletter. Siebeneinhalb Jahre später haben wir noch einmal bei ihm vorbei geschaut. Mit deren Texten konnte ich überhaupt nichts anfangen.Es ist nicht so, dass immer alle Stücke super sind, die hinterher auf der Platte landen. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass sich für alle Lieder immer irgendwelche Liebhaber finden.
Von daher bin ich selten kleinlich und packe möglichst viele Stücke auf meine Alben. Ich will ja auch kein geschlossenes Konzeptalbum abliefern. In den letzten zehn Jahren bist Du auf allen Gebieten erfolgreicher geworden.
Was hat sich verändert? Ich arbeite eigentlich immer noch genauso wie früher. Zuletzt male ich wieder etwas mehr, habe aber noch nicht den richtigen Zugang gefunden.
Da will ich aber unbedingt weiter am Ball bleiben. Ich habe das Gefühl, dass ich mit dem Liederschreiben am Ende angekommen bin. Ich will musikalisch noch einmal etwas Anderes ausprobieren, vielleicht sogar zusammen mit meinem Sohn Dion.
Geschichten schreibe ich eigentlich kontinuierlich. Da gibt es auch keine Deadline vom Verlag, allein schon, weil ich mit dem Druck gar nicht umgehen könnte.
Wenn ich genug zusammen habe, gibt es halt ein neues Buch. Für mich war es immer schwierig. Das lag vor allem daran, dass es in Berlin so viele verschiedene Szenen gab.
Zuvor hatte es in Berlin vier, fünf Jahre gedauert, bis irgendwann Erich Maas auftauchte und zu meinem ersten Verleger wurde. Die ersten beiden Bücher erschienen in einer Auflage von Stück.
Geld gesehen habe ich dafür jedenfalls nie lacht. Welche Aufgaben hattest Du dabei? Das war Mitte der 80er Jahre ein Job, der mir einmal für einen längeren Zeitraum ein festes Einkommen garantierte.
Da waren gerade unsere ersten beiden Kinder auf der Welt und deshalb war das schon sehr beruhigend.
Ich habe hauptsächlich irgendwelche Kalenderbilder in die Krankenzimmer gehängt. Vom Motiv her handelte es sich hauptsächlich um wechselnde Blumenwiesen.
Irgendwelche blutige Szenen wären ja auch nicht angebracht gewesen lacht. Wie hast Du darauf reagiert? Du hast Dich dem Kulturbetrieb lange verweigert, speziell Fernsehauftritten.
Warum ist das etwas anders geworden? In den Fernsehsendungen, in denen ich in den letzten Jahren zu Gast war, brauchte ich mich nicht zu verbiegen, sei es bei Charlotte Roche, bei Sarah Kuttner oder bei Radio Bremen.
Dass ich mir heute hin und wieder untreu werde, hat ganz einfach damit zu tun, dass ich im Radio fast gar nicht gespielt werde.
Im Normalfall finde ich da einfach nicht statt. Wenn man dann nur die Möglichkeit hat, die Leute über die Presse zu erreichen, ist das sehr problematisch, weil: Presse hört man nun mal nicht.
Ich kriege immer wieder Mails von Leuten, die mich gerade erst entdeckt haben. Da denke ich dann schon mal bei mir: Jetzt bist Du schon so lange dabei, und es gibt immer noch Leute, die noch nie etwas von Dir gehört haben!
Wenn man die Ironie versteht, ist es eigentlich das ernsthafteste Stück der Platte. Zählst Du darin alles auf, was Du verachtest?
Nicht alles, aber sehr viel davon. Wenn ich alles aufzählen würde, wäre das ein sehr viel längeres Lied geworden lacht.
Ich finde es schon sehr wichtig, dass man sich in einem anderen Land darum bemüht, sich zu integrieren. Wer in unser Land einwandert, sollte schon sehr viele Freiheiten haben, was die eigene Kultur anbelangt, aber jeder sollte auf bestimmte Grundsätze verpflichtet werden: die deutsche Sprache zu lernen und das Grundgesetz zu achten.
In Bezug auf den Islam bedeutet es, dessen Frauenbild abzulehnen. Wir haben lange genug gebraucht, um dem Christentum ein besseres Bild vom Zusammenleben von Mann und Frau abzutrotzen, als das man sich das jetzt streitig machen lassen sollte.
Ja, das bringt es schon ziemlich genau auf den Punkt, wobei das mit dem Alltag immer so eine zweischneidige Sache ist. Selbst wenn ich mich mit dem Alltag beschäftige, kann man meine Lieder wohl kaum als alltäglich bezeichnen.
Da sind die meisten herkömmlichen Popsongs viel alltäglicher. Gibt es auf der neuen Platte eventuell ein Stück, das auch als Song für die Hosen funktionieren würde?
Es ist immer eine relativ kleine Schnittmenge, welche Stücke auch für die Hosen in Frage kämen. Manchmal scheitert es schon daran, wie es gesungen wird, weil Campino ganz anders singt als ich.
Selbst wenn es thematisch passen würde, kriegt ein Lied durch die Art, wie es gesungen wird, noch mal einen ganz eigenen Charakter. Ich sehe es ohnehin so: Wenn die Hosen genug eigenes Material haben, brauchen die mich nicht.
Die Hosen sind ja nicht abhängig von mir, machen selbst genug gute Sachen. Das ist dann eher ein Zeitproblem bei ihnen, wenn sie sich bei mir melden.
Ich glaube, die echten Hardcore-Hosen-Fans können auf meine Stücke auch gut verzichten. Ich glaube, dass das schon einige sehr kritisch begutachten, wenn da wieder der Liedermacher mit Folk-Hintergrund ins Boot kommt.
Was auffällt, dass Du immer bei kleineren Verlagen untergekrochen bist, sei es mit Deinen Büchern oder Deinen Platten.
Deine letzten Ausstellungen fanden ebenfalls in kleineren Galerien statt. War das immer eine bewusste Entscheidung? Aber den Galeristen, der sich etwas besser auf dem Markt auskennt, habe ich bis jetzt noch nicht getroffen.
So bin ich damals beim kleinen Label Trikont gelandet und beim kleinen, feinen Kunstmann Verlag. Und ich bin gut damit gefahren.
Mit den Hosen hat sich nun mal diese Freundschaft ergeben. März in Tüddern , Gemeinde Selfkant [damals unter niederländischer Verwaltung] ist ein deutscher Liedermacher , Schriftsteller und Maler niederländischer Herkunft.
Funny van Dannen ist Sohn einer Niederländerin. Seine Muttersprache ist Limburgisch. Er lernte Grafikdesign , übte diesen Beruf jedoch nie aus.
Der Wechsel scheiterte, da der damalige Zweitligist seinem alten Klub die Ablösesumme von Er brach die Schule drei Monate vor dem Abitur ab und zog nach Berlin.
Dort spielte er bei diversen Punk- und Jazz-Bands und stellte ab mit der Absicht, Kunstmaler zu werden, eigene Bilder aus.
Seit erscheinen seine Alben bei JKP. Eine breite Anerkennung seiner Leistungen als Maler blieb bisher aus.
Daneben gibt es verschiedene Liebeslieder. Ein häufiges Motiv bei ihm ist die Personifikation von Tieren und Gegenständen.
Die meisten seiner Platten sind Livemitschnitte.
Gardarn
Ich tue Abbitte, dass sich eingemischt hat... Ich finde mich dieser Frage zurecht. Man kann besprechen. Schreiben Sie hier oder in PM.
Mezik
Mir scheint es der prächtige Gedanke
Maugami
Ist gut gesagt.