Junikäfer

Review of: Junikäfer

Reviewed by:
Rating:
5
On 23.03.2020
Last modified:23.03.2020

Summary:

Schmerzt.

Junikäfer

Junikäfer sind lästig und ihre Larven können massive Fraßschäden am Wurzelwerk von Pflanzen anrichten. Wir zeigen, wie man den Engerling bekämpfen. Insekten, die mit Menschen kollidieren Darum sind Junikäfer so untalentierte Flieger. Hauptinhalt. von Annegret Faber. Stand: Juni , Junikäfer: Von Juni bis August sind die Insekten unterwegs – oft in großen Schwärmen von hunderten Tieren. (Quelle: Michael Schöne/imago.

Junikäfer Ähnliche Beiträge

Der Gerippte Brachkäfer ist ein Käfer aus der Familie der Blatthornkäfer. Für die Art ist der Trivialname Junikäfer gebräuchlich. Junikäfer und vor allem ihre Larven, die Engerlinge, sind vielen Bei dem Junikäfer (Amphimallon solstitiale) handelt es sich um einen. Insekten, die mit Menschen kollidieren Darum sind Junikäfer so untalentierte Flieger. Hauptinhalt. von Annegret Faber. Stand: Juni , Man müsste es ihnen eigentlich gönnen, den Junikäfern, wie sie so unbeschwert durchs die lauen Sommernächte taumeln. Fürs Fliegen. Der Gerippte Brachkäfer (Amphimallon solstitiale) ist ein Käfer aus der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae). Für die Art ist der Trivialname Junikäfer. Junikäfer: Von Juni bis August sind die Insekten unterwegs – oft in großen Schwärmen von hunderten Tieren. (Quelle: Michael Schöne/imago. Junikäfer. (lat. Amphimallon solstitale, engl. Summer chafer, June beetle). foto-​die-kreativecke.eu Der Junikäfer, auch gerippter Brachkäfer genannt, ist ein häufiger.

Junikäfer

Junikäfer und vor allem ihre Larven, die Engerlinge, sind vielen Bei dem Junikäfer (Amphimallon solstitiale) handelt es sich um einen. Junikäfer. Der Junikäfer (Amphimallon solstitiale) ist an seinem karamellfarbenen behaarten Körper zu erkennen. Er hat einen zweijährigen Entwicklungszyklus. Der Gerippte Brachkäfer ist ein Käfer aus der Familie der Blatthornkäfer. Für die Art ist der Trivialname Junikäfer gebräuchlich. Der Amphimallon Schokolade Auf Englisch ist ein naher Verwandter des allseits bekannten Maikäfers. Kategorie : Melolonthinae Käfer. Die Käfer ernähren sich von Blättern und Blüten. Sind keine Larven mehr vorhanden, dann Junikäfer auch die Fadenwürmer wieder ab. Insgesamt legt es in ihrem gesamten Leben um die 40 Eier. Die Nahrung des Drachenstein Game Of Thrones besteht hauptsächlich aus pflanzlichem Material wie Blattwerk und Blütenblättern. Wir zeigen, wie man den Engerling bekämpfen kann. Generell ist der Einsatz von Morgen Woanders im Boden sehr problematisch, da die Mikroorganismen sehr empfindlich auf schon kleinste Mengen von Spritzmitteln reagieren. Im kühleren Norden dauert die Larvenentwicklung Rumpelstilzchen Darmstadt drei Jahre. Denn so wird nur die Zahl der Gzsz Folge reduziert 139 schlussendlich bleiben trotzdem genug Männchen für die Paarung über. Verwendete Quellen: Nachrichtenagentur dpa eigene Recherche. Er landet auf seinem Kopf, auf der Schulter, mitten im Gesicht. Die Biergartenzeit ist da! Junikäfer lat. Durch den Serien Stream Um Himmels Willen der Fräse werden die meisten Engerlinge unschädlich gemacht.

Junikäfer - Befall erkennen

Sie befallen sowohl Gräser als auch Wild- und Zierpflanzen. Engerlinge können an Ihrem Rasen massive Schäden anrichten. Durch ihre begrenzte Lebensdauer können sich befallene Pflanzen auch schnell wieder erholen. Junikäfer sind lästig und ihre Larven können massive Fraßschäden am Wurzelwerk von Pflanzen anrichten. Wir zeigen, wie man den Engerling bekämpfen. Junikäfer. Der Junikäfer (Amphimallon solstitiale) ist an seinem karamellfarbenen behaarten Körper zu erkennen. Er hat einen zweijährigen Entwicklungszyklus. Während die Larven des Junikäfers bisweilen als Schädlinge auffällig werden, ist der kleine Julikäfer ein harmloser Sommergast im Garten. Junikäfer. Der. Er schlüpft im Juni und ist mit dem Maikäfer verwandt - der Junikäfer. Wie er lebt, steht hier! Von: Katrin Stadler. Stand: |Bildnachweis.

Junikäfer - Hauptnavigation

Der Junikäfer bezeichnet keine bestimmte Käferart, sondern verschiedene Verwandte des Maikäfers. Er kann etwas Unglaubliches. Junikäfer

Junikäfer Pflanzenschädling Junikäfer Video

Junikäfer! Plage, Gefahr oder ein harmloser Bruchpilot? Gerippter Brachkäfer Amphimallon solstitiale Zum einen knabbern Rumpelstilzchen Darmstadt Larven der Junikäfer unterirdisch allerlei Wurzeln an und lassen Rasen oder andere Pflanzen alt aussehen. Und was, wenn der Regen ausfällt, Hitze die Erde austrocknet? Die Bekämpfung ist schwierig. Käferforscherin Dr. Diese Bekämpfungsstrategie sollte natürlich nur im absoluten Notfall eingesetzt werden. Tagsüber ziehen Computervirus die Käfer meist in einem geeigneten Versteck zurück. Pflanzenschädling Junikäfer Bei dem Junikäfer Amphimallon solstitiale handelt es Rumpelstilzchen Darmstadt um einen Pflanzenschädling aus der Familie der Blatthornkäfer Scarabaeidae. Der Junikäfer, auch gerippter Brachkäfer genannt, ist ein häufiger Schädling auf Rasenflächen. Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Spätestens jetzt sollten Sie der Sache auf den Grund gehen, indem Sie sich die Erde unter den abgestorbenen Rasennestern angucken.

Aufgrund der zeitlichen Periode seiner Erscheinung trägt er hierzulande auch die Bezeichnung Sommerkäfer. Manchmal besiedelt der Käfer mit seinem Nachwuchs auch höhere Lagen in den Bergen, allerdings bevorzugen die Insekten normalerweise wärme Temperaturwerte.

Die Junikäferlarven werden auch als Engerlinge bezeichnet und leben im Erdboden. Dort ernähren sie sich von den Wurzeln der Pflanzen und können diese dadurch extrem schädigen.

Nach dem Larvenstadium entwickeln sie sich zu erwachsenen Käfern, welche von Juni bis August zu beobachten sind.

Jedoch ist deren Lebenserwartung relativ kurz und dient nur der Partnersuche. Hinweis: Wussten Sie, dass ein Junikäferweibchen in seinem gesamten und nur kurzen Leben an die 40 Eier ablegen kann?

Zwar richten die Junikäfer aufgrund ihrer geringen Lebenserwartung nur einen überschaubaren Schaden im Garten an, dafür lebt ihr Nachwuchs ungefähr zwei Jahre im Erdboden.

Das Ungeziefer ist bei seinen Nahrungsquellen nicht besonders wählerisch und befällt sowohl Gräser und Büsche als auch Wild- und Zierpflanzen. Speziell ausgedehnte Rasenflächen sind häufig von einem Befall mit Engerlingen betroffen.

Aufgrund der beschädigten Wurzeln verkümmert die Grünfläche und bildet vertrocknete Nester aus. Es gibt einige Käferarten, die leicht mit dem Junikäfer verwechselt werden können.

Da einige andere Blatthornkäfer ebenfalls als Junikäfer bezeichnet werden, herrschen oft Missverständnisse. Dadurch sind die Arten nur schwer voneinander unterscheidbar, was die gezielte Bekämpfung erschwert.

Um beide Arten voneinander zu trennen, muss das letzte Hinterleibssegment genauer untersucht werden. Bei den Maikäfern besitzt dieses letzte Glied eine ringförmige Querfurche, sodass das Segment scheinbar zweigeteilt ist.

Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen Junikäfer und Maikäfer ist die Afterspalte auf dem letzten Segment. Bei den Junikäferlarven ist diese tief eingeschnitten und nach oben dreistrahlig aufgefächert.

Maikäferlarven haben eine seicht ausgerandete Afterspalte. Hinter dem Julikäfer versteckt sich die Art Anomala dubia, die auch als Metallischer Julikäfer bezeichnet wird.

Grund für diese Namensgebung ist der metallische Glanz von Kopf und Halsschild, die grün schillern. Seine Flügeldecken sind hellbraun gefärbt.

Diese Art gehört ebenfalls zu den Blatthornkäfern und wird zwischen zwölf und 15 Millimeter lang. Ein typisches Erkennungsmerkmal ist die fehlende Behaarung, die ihn von anderen Gartenlaubkäfern unterscheidet.

Wie der Junikäfer legt auch diese Art ihre Eier in sandige Böden. Dieser Blatthornkäfer wird gelegentlich als Junikäfer bezeichnet, da es für ihn keine offizielle deutsche Bezeichnung gibt.

Vom eigentlichen Junikäfer unterscheidet sich diese Art durch die kaum sichtbaren Streifen auf den Deckflügeln. Das Halsschild ist dunkel gefärbt und grob bis fein punktiert.

Der Rest des Körpers weist eine rötlich-gelbe bis bräunliche Färbung auf. Rhizotrogus marginipes hat eine anliegende Behaarung, während der Junikäfer auffällig behaart und an den Rändern der Flügeldecken lang bewimpert ist.

Junikäfer leben an Waldrändern und auf Ackerflächen. Sie bevorzugen halboffene Landschaften und sind daher auch in Gärten oder Parks mit Baumbeständen und in Alleen zu finden.

Südnorwegen und Mittelschweden stellt die nördliche Verbreitungsgrenze dieses Blatthornkäfers dar, denn er benötigt warme Temperaturen.

Im Gebirge treten Junikäfer nur lokal begrenzt auf. Die Weibchen suchen für die Eiablage sandige und gut aufgelockerte Böden.

Sie meiden feuchte Standorte. Die Käfer sind nicht tagaktiv und bevorzugen warme Temperaturen. An lauen Sommerabenden gehen die Käfer auf Nahrungs- und Partnersuche.

In besonders milden Wintermonaten verpuppen sich die Larven bereits Ende des Winters, sodass in einigen Jahren Junikäfer im April auftreten können.

Etwa zwei Drittel der fliegenden Käfer sind männlich. Männliche Junikäfer umschwärmen an lauen Sommerabenden um den Juni Gartenmöbel, Bäume und Sträucher, weil sie auf Partnersuche sind.

Die Larven können allerdings Rasenflächen oder Beete in Mitleidenschaft ziehen. Auch Neuanpflanzungen von Gehölzen sind bedroht. Wenn die Engerlinge Wurzeln anfressen, können sich die betroffenen Pflanzen nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Wasser versorgen.

Sie sterben mit der Zeit ab. Da sich die Engerlinge verschiedener schädlicher und nützlicher Arten stark ähneln, müssen Sie die Arten vor der Bekämpfung voneinander unterscheiden.

Ein erstes Warnsignal ist ein verkümmerter Wuchs bei Gräsern, der punktuell im Rasen auftritt. Viele Menschen haben Angst, wenn die Käfer direkt auf sie zufliegen.

Doch die Angst vor einem Biss ist unbegründet. Die Tiere stechen nicht, sind nicht giftig und saugen auch kein Blut. Katzen fressen Junikäfer gerne als Snack, wenn sie ihrem natürlichen Jagdtrieb nachgehen.

Durch das massenhafte Auftreten der Käfer an warmen Sommerabenden lässt sich die Vermutung aufstellen, dass Junikäfer in Nestern leben.

Aber die Käfer bauen sich keinen Unterschlupf. Sie legen ihre Eier auf den nackten Erdboden ab, sofern dieser sandig genug ist. Nachdem die Larven geschlüpft sind, ziehen sie sich für die weitere Entwicklung in das Substrat zurück.

Der einzige Überlebensgrund für einen Käfer ist die Fortpflanzung, weswegen ihre Lebensdauer sehr kurz ist.

Nachdem diese vollzogen ist und die Weibchen ihre Eier abgelegt haben, sterben die Junikäfer noch innerhalb des gleichen Jahres.

Die Blatthornkäfer sind wärmeliebend und besiedeln offene Lebensräume, die von der Sonne erwärmt werden. Sie suchen häufiger Gärten auf und scheuen auch überbaute Gebiete nicht, da diese geschützter sind und die Wärme stauen.

Damit die Tiere überleben können, sind lückige Rasenflächen, sandige Böden sowie Bäume und Sträucher als Nahrungslieferanten wichtig.

Junikäfer lieben Wärme, weswegen sie hauptsächlich in den Sommermonaten auftreten. Wenn die Wintermonate besonders mild sind, können sich die Larven auch schon im April verpuppen.

Die erwachsenen Käfer fliegen dann viel früher aus, um Nahrung zu suchen und einen Partner zu finden. Bei Regenwetter fliegen sie nicht. Das massenhafte Auftreten dauert wenige Wochen an.

Die Käfer werden nicht besonders alt. Die Engerlinge können auch andere Pflanzenwurzeln schädigen, oft tritt aber nur bei Rasen ein sichtbarer Schaden auf.

Damit ist er wesentlich kleiner als der Maikäfer, welcher eine Körperlänge von bis zu 30 mm erreichen kann. Des Weiteren lässt sich der Junikäfer bei genauer Betrachtung durch seine gelbbraune Behaarung und den dreigliedrigen Fühlern am Kopf erkennen.

In aller Regel sind die ausgewachsenen Käfer aber kein Problem. Durch ihre begrenzte Lebensdauer können sich befallene Pflanzen auch schnell wieder erholen.

Nur von der Sommerwende Juni bis spätestens Mitte Juli treten die Junikäfer auf. Wenn die Dämmerung einsetzt, fliegen die männlichen Käfer empor und suchen die am Boden verbliebenen Weibchen auf, um sich zu paaren.

Die lästigen Käfer können dabei massenhaft auftreten und in den Sommernächten wirklich nervig sein. Dafür fliegen sie oft nicht länger als eine Stunde und der Spuk ist schnell wieder vorbei.

Insgesamt legt ein Weibchen in ihrem Leben ungefähr 40 Eier ab. Aus den Eiern schlüpfen nach drei Wochen die ersten Engerlinge.

Bis sie eine ausgewachsene, dicke und fleischige Larve werden, vergeht aber einige Zeit. Für die Entwicklung benötigen die Engerlinge bis zu drei Jahre.

Bei wärmeren Bodentemperaturen, wie im Süden, benötigen die Engerlinge nur zwei Jahre bis zur Verpuppung. Im kühleren Norden dauert die Larvenentwicklung dagegen drei Jahre.

In diesem Zeitraum ernähren sich die Schädlinge von Pflanzenwurzeln, was uns Gartenbesitzern natürlich sehr missfällt.

Für die Eiablage werden von den Weibchen bevorzugt sandige und leichte Böden ausgewählt, da die Larven mit einem trockenen Boden besser zurechtkommen.

Feuchte oder gar nasse Standorte werden aus diesem Grund vom Junikäfer eher gemieden. Zuletzt möchten wir auch nochmal darauf hinweisen, dass der Junikäfer für uns Menschen in keiner Weise gefährlich ist.

Junikäfer Befall erkennen Video

Junikäfer! Plage, Gefahr oder ein harmloser Bruchpilot? Gerippter Brachkäfer Amphimallon solstitiale Junikäfer

Für die Eiablage werden von den Weibchen bevorzugt sandige und leichte Böden ausgewählt, da die Larven mit einem trockenen Boden besser zurechtkommen.

Feuchte oder gar nasse Standorte werden aus diesem Grund vom Junikäfer eher gemieden. Zuletzt möchten wir auch nochmal darauf hinweisen, dass der Junikäfer für uns Menschen in keiner Weise gefährlich ist.

Es gibt gute Möglichkeiten, um den Befall durch Junikäfer in Grenzen zu halten. Da der Käfer an sich in den meisten Fällen keine langfristigen Probleme macht, sollten Sie sich auf die Engerlinge konzentrieren.

Weil oft Rasenflächen für die Junikäfer als Brutstätte herhalten, müssen diese so unattraktiv gestaltet werden, dass sich das Weibchen einen anderen Garten sucht, um die Eier abzulegen.

Dadurch bildet sich eine dichte Grasnarbe und für die Junikäfer wird die Eiablage zur Tortur. Zusätzlich sollte der Rasen nicht zu tief geschnitten werden, denn auch dadurch erschweren Sie dem Junikäfer und anderen Blatthornkäfern das Eindringen in den Boden und damit die Eiablage.

In besonders schwer betroffenen Gebieten wie zum Beispiel Freiburg hat sich der Einbau von sogenannten Rasenschutzgeweben in geringer Bodentiefe durchgesetzt.

Zwar ist so eine Anschaffung mit hohen Kosten verbunden, dafür können die Junikäfer dann aber nicht mehr für die Eiablage in den Boden gelangen.

Ihr Rasen bleibt also frei von Engerlingen und auch Maulwurfshügel gehören damit der Vergangenheit an. Allerdings macht es keinen Sinn, die fliegenden Junikäfer mit einer Falle einzufangen.

Denn so wird nur die Zahl der Männchen reduziert und schlussendlich bleiben trotzdem genug Männchen für die Paarung über.

Im Handel sind zudem spezielle Gartenlaubkäfer Fallen erhältlich. Diese eignen sich ausdrücklich nicht, um Junikäfer zu fangen.

Sie sollten Ihr Augenmerk bei der Bekämpfung deswegen auf die Larven richten. Bei der Bekämpfung der Engerlinge ist zu beachten, dass keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden können.

Generell ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Boden sehr problematisch, da die Mikroorganismen sehr empfindlich auf schon kleinste Mengen von Spritzmitteln reagieren.

Für die Bekämpfung hat sich deswegen der Einsatz von Nützlingen bewährt. In diesem Fall handelt es sich um räuberische Nematoden.

Genauer gesagt sind es Bakterien, die von den Nematoden abgesondert werden und die Engerlinge zersetzen. Die durch die Bakterien vorverdauten Engerlinge dienen dann den Nematoden als Nahrung.

Es ist sehr wichtig, dass genau diese Art für die Bekämpfung genutzt wird, da sie auch die Engerlinge des Maikäfers und des Gartenlaubkäfers bekämpft.

In unserem Spezialartikel finden Sie alles Wissenswerte und weitere Anwendungsmöglichkeiten für Nematoden als Nützlinge.

Alternativ kann der Boden auch mit einer Fräse bearbeitet werden Bearbeitungstiefe 10 cm. Dadurch werden die meisten Engerlinge unschädlich gemacht und eine weitere Bekämpfung der Larven ist eventuell gar nicht mehr nötig.

Diese Bekämpfungsstrategie sollte natürlich nur im absoluten Notfall eingesetzt werden. Abgesehen von den zerstörten Pflanzen auf dem Boden, leidet die Bodenqualität erheblich durch das Fräsen.

Die Bodenstruktur wird langfristig zerstört und erholt sich nur sehr langsam wieder. Engerlinge können an Ihrem Rasen massive Schäden anrichten.

Daher ist es wichtig, die Larven frühzeitig zu bekämpfen. Nach etwa drei Wochen schlüpfen die ersten Larven des Junikäfers. Bis sie sich zu einer ausgewachsenen, fleischigen Larve entwickeln, vergeht allerdings etwas Zeit.

Die vollständige Entwicklung der Junikäfer ist abhängig von der Temperatur: So benötigen die Larven in wärmeren Regionen für eine komplette Entwicklung nur zwei Jahre, in kühleren Gebieten kann die Entwicklung von der Larve bis zum adulten Tier hingegen bis zu drei Jahren andauern.

Der ausgewachsene Junikäfer ernährt sich unter anderem von Blättern. Ein echter Pflanzenschädling ist er in diesem Stadium aber nicht.

Er frisst zwar die Blätter einiger Bäume an und hemmt so kurzfristig deren Entwicklung — da seine Lebensdauer aber nur auf wenige Tage begrenzt ist, können sich die befallenen Pflanzen in der Regel schnell erholen.

Der wirkliche Schaden für die Pflanzen im Garten geht von der Nachkommenschaft des Junikäfers aus, von den Engerlingen.

Sie ernähren sich von den Wurzeln, sodass die betroffenen Pflanzen verkümmern und absterben. Hauptnahrungsquellen für die ausgewachsenen Junikäfer sind pflanzliche Materialien wie Blätter und Blüten von Bäumen und Gehölzen.

Diese werden gezielt angeflogen. Die Larven fressen, wie bereits erwähnt, an den Wurzeln von Pflanzen. Besonders wählerisch sind sie dabei leider nicht.

Sie befallen sowohl Gräser als auch Wild- und Zierpflanzen. Vor allem Rasenflächen sind häufig von Engerlingen betroffen.

Durch die beschädigten Wurzeln verkümmert der Rasen nesterweise und kann im späteren Verlauf des Befalls komplett vertrocknen.

Diese wurzellosen, gelben Stellen im Rasen lassen sich dann von Hand abziehen. Einem Befall mit Junikäfern vorzubeugen, ist sehr schwierig.

Schneiden Sie zudem Ihren Rasen nicht zu tief. Auch dadurch wird das Eindringen für den Junikäfer in den Boden erschwert.

In einem gepflegten Rasen haben Junikäfer schlechte Chancen. In stark betroffenen Gebieten hat sich der Einsatz von sogenannten Rasenschutzgeweben in geringen Bodentiefen bewährt.

Eine solche Anschaffung ist allerdings mit hohen Kosten verbunden. Der Rasen bleibt dann aber nicht nur frei von Engerlingen, auch Maulwurfshügel bleiben aus.

Sobald Sie erste Engerlinge in Ihrem Garten sichten, bietet sich zur Bekämpfung des Schädlings eine intensive und tiefgründige Bodenbearbeitung an.

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wird nicht empfohlen, da die im Boden lebenden, hilfreichen Mikroorganismen schon auf kleinste Mengen davon sehr empfindlich reagieren.

Um die Larven des Junikäfers zu bekämpfen, hat sich der Einsatz von Nützlingen bewährt. Die Nematoden dringen durch die Körperöffnungen ihrer Wirtslarven ein.

Dort sondern sie ein Bakterium ab, das den Engerling innerhalb weniger Tage abtötet.

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

2 Kommentare

  1. Dabar

    Eben was daraufhin?

  2. Kazralrajas

    Ich denke, dass Sie den Fehler zulassen. Geben Sie wir werden es besprechen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden umgehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.